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Medizintechnik

  • mikro-fluidische Bauteile für Diagnose (lab-on-a-chip)
  • Pumpengehäuse und Schlauchanschlüsse
  • Probenbehälter
  • Membranen oder Filter auf Träger oder in Gehäuse (z.B. Dialyse)
  • Gehäuse von Sensoren, Anzeigen, Bedieneinheiten
  • Verbrauchsmaterial, Ein-Weg-Artikel
  • Verpackungen von medizintechnischen Geräten oder Verbrauchsmaterial.

Bei medizintechnischen Produkten punktet das Laserschweissen von Kunststoff primär mit präzisen Schweissnähten und sauberen Verbindungen. 
Da es bei vielen Anwendungen fürs Laserschweissen in der Medizintechnik um Transport von Flüssigkeiten geht, ist es einerseits wichtig dicht zu verschweissen, aber andererseits darf auch keine Schmelze oder Partikel entstehen, die feine Kanäle verstopfen können. Daher wird oft der Konturprozess gewählt wobei die Schweissnaht durch ein Achssystem oder einen Glavo-Scanner abgefahren werden kann.
Durch die sehr gute Lokalisierung der Erwärmung beim Laserschweissen wird nur die Schweissnaht selbst aufgewärmt und nicht auch naheliegende Bereiche, die beispielsweise wärmeempfindliche Reagenzien enthalten können.

Membranen und Filter dürfen durch den Schweissprozess nicht mechanisch beschädigt werden, so dass das Laserschweissen gegenüber Ultraschall- oder Reibschweissen punkten kann.

In der Medizintechnik werden auch häufig weiche Kunststoffteile eingesetzt, die sich auch bestens mit dem Laser schweissen lassen. Insbesondere bei Verbrauchsmaterialen oder Ein-Weg-Artikel sind solche Elastomere im Einsatz.

Bei elektronischen Modulen in der Medizintechnik sind die gleichen Vorteile wie für die ganze Elektronikbranche ausschlaggebend.
Bei medizintechnischen Verpackungen kann wiederum der saubere Prozess ohne Partikel fürs Laserschweissen sprechen oder auch dass eine Verpackung individuell angepasst werden kann.